03.03.2022 12:16

Bogenarten

Eine häufige Frage ist immer: Welche Bogenarten gibt es?

Sicher denken viele beim Bogenschießen zuerst an Robin Hood und das Bild 

des englischen Langbogens, doch die Vielfalt ist da noch weit größer. Hier möchten wir euch einige der beliebtesten Bögen vorstellen.


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Langbogen

Der Langbogen gehört zu den Traditionellen Bögen und wird ohne technische Hilfsmittel und somit instinktiv geschossen.

Wie der Name es schon sagt, ist dieser Bogen länger als andere Bögen und kann hohe Zuggewichte erreichen.

Der Langbogen besteht aus einem Teil. Die Sehen darf bei diesem Bogen lediglich die Sehnentaschen berühren.














Blankbogen

Der Recurve Blankbogen besteht im Grundaufbau aus drei Teilen. Dem Mittelteil und zwei Wurfarmen. Anders als beim Olympic Recurve muss hier auf lange Stabilisatoren und das Visier verzichtet werden. Das Zielen erfolgt über die Pfeilspitze. Es dürfen Zusatzgewichte verwendet werden.

Im Sehnenabgriff ist ein weiterer Unterschied zu finden, denn man greift mit drei Fingern unter dem Pfeil ab. Je nach Entfernung, wird ein größerer Abstand zum Pfeil benötigt. Man unterscheidet hier unter Stringwalking und Facewalking.












Olympischer Recurvebogen

Dieser Bogen erfreut sich einer großen Beliebtheit im Bogensport. Das mag auch daran liegen, dass dieser der einzige Bogen ist, der bei den olympischen Spielen zugelassen ist.

Er besteht ebenfalls wie der Blankbogen aus einem Mittelteil und zwei Wurfarmen, doch hier können noch weitere technische Hilfsmittel verwendet werden. Zum einen wird hier ein Visier als Zielhilfe verwendet und es dürfen lange Stabilisatoren verwendet werden, die zur Schwingungsdämpfung und Stabilisation des Bogens dienen.












Compound Bogen

Der Compoundbogen ist der "High-Tech" Bogen unter den Disziplinen. 

Die Sehen des Compound läuft über Rollen am Ende der Wurfarme und sorgt somit dafür, dass Hebelkräfte das Zuggewicht im Endauszug deutlich reduzieren. 

Hier kommt als Visier ein sogenanntes Scope zum Einsatz, das zum einen eine Vergrößerungsoptik und zum anderen eine Wasserwaage enthält. Mit Hilfe eines Peep in der Sehne wird das Zielen nochmals erleichtert. Zu Erhöhung der Präzision wird die Sehne nicht wie bei den anderen Bogenarten mit den Fingern gelöst, sondern mit einem Release, welches in die Sehne "eingehakt" wird.

Ebenfalls kommen hier Stabilisatoren und Dämpfer zum Einsatz.